Am Mittwoch, 6. Februar, hat der Vorstand des SPD Unterbezirkes Südpfalz Jutta Steinruck als Kandidatin für die Europawahl nominiert. Der Vorstand sprach sich in seiner Sitzung einstimmig für eine erneute Kandidatur der Ludwigshafenerin aus.
Der Vorsitzende der SPD Südpfalz und Bundestagskandidat Thomas Hitschler: „Jutta Steinruck leistet in Brüssel und Straßburg hervorragende Arbeit und ist für uns immer ansprechbar. Deswegen war es für uns selbstverständlich, dass wir sie wieder vorschlagen.“
Jutta Steinruck ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlamentes und hat dort die Sozial- und Beschäftigungspolitik als Schwerpunkt. Ihre politische Karriere begann die aktive Gewerkschafterin in Ludwigshafen. Gemeinsam mit einigen Nachbarinnen und Nachbarn gründete sie die IG West zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Stadtteil. Durch ihr Engagement spürte sie schnell, wie wichtig es ist, politische Veränderungen voranzutreiben. Ab 1999 war sie Mitglied des Ludwigshafener Stadtrates und 2006 wurde sie als Landtagsabgeordnete in das Mainzer Parlament gewählt. Dort hat sie sich auch aufgrund Ihrer Kompetenz in europapolitischen Fragen und ihr besonderes Engagement als Abgeordnete für das Europaparlament empfohlen.
„Ich freue mich, dass sich Jutta Steinruck auf europäischer Ebene hartnäckig für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen in Europa einsetzt. Wir haben eine pfälzische Europaabgeordnete, die es immer verstanden hat, für ein besseres Europa zu kämpfen. Wir werden jetzt dafür arbeiten, dass sie das auch nach der nächsten Europawahl fortsetzen kann,“ so Thomas Hitschler.
Besonders betont der SPD-Bundestagskandidat, dass die Pfalz und Europa untrennbar miteinander verbunden sind. „Für uns sind grenzüberschreitende Beziehungen alltäglich, auf dem Arbeitsmarkt ebenso wie in der Industrie, im Handel und im Handwerk. Hier ist Jutta Steinruck eine zuverlässige und engagierte Partnerin im Europäischen Parlament, mit der wir gemeinsam dafür sorgen, dass Europa sozial wird“, so Hitschler abschließend.
Kreisvorsitzender der SPD SÜW Alexander Schweitzer zur Berichterstattung der RHEINPFALZ über die Nominierungskonferenz der FDP vom 21. Januar 2013:
„Herr Palmarini hat leider eine wichtige Chance verpasst. Die Chance nämlich, sich als noch recht neuer Kreisbürger und Kreispolitiker den Bürgerinnen und Bürgern an der Südlichen Weinstraße als Mensch mit Ideen und eigenen inhaltlichen Konzepten vorzustellen - immer vorausgesetzt solche sind vorhanden.
Stattdessen nutzt er einen seiner ersten öffentlichen Auftritte um mit persönlichen Angriffen zu beleidigen und bedient sich polemischer Begriffe aus längst vergangenen Zeiten.
Sehr geehrter Herr Palmarini, die Menschen an der Südlichen Weinstraße möchten niemanden, der sich als parteipolitisches "Bollwerk" versteht. Sie möchten eine Persönlichkeit, die klug, engagiert, nah bei den Menschen und parteipolitisch unvoreingenommen gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern ihre Arbeit macht. Genau darum heißt die Landrätin auch Theresia Riedmaier.
Dass sich der FDP-Kandidat auch den CDU-Bewerber vornimmt und ihm mangelndes Durchsetzungsvermögen bescheinigt, habe ich nicht zu kritisieren. Aussagen wie diese machen wiederholt offenkundig, wie wenig Wertschätzung die FDP für den Ersten Kreisbeigeordneten hegt und bestätigen einmal mehr, dass man ihm nicht zutraut, das Amt eines Landrats kompetent auszufüllen.“