Martinipreis für „Schule ohne Rassismus“
Der 18. Martinipreis der südpfälzischen SPD geht an „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Feierstunde findet am Samstag, 22. November 2008, um 15.00 Uhr im Bürgerhaus Maikammer statt.
Den Preis erhalten Schulen aus Rheinland-Pfalz, die sich dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ angeschlossen haben. „Schule ohne Rassismus“ steht für ein Netzwerk von Schulen, die sich zu den Zielen von Demokratie und Toleranz bekennen. Die Schulen müssen sich verpflichten, gegen politische Einfalt einzuschreiten und die Vielfalt von demokratischen Gesellschaften zu verteidigen.
So die Forderung eines Besuchers des Arbeitnehmerforums der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der südpfälzischen SPD.
Auf Einladung des AfA-Vorsitzenden Erwin Welsch diskutieren Betriebsräte, Arbeitnehmer sowie Thomas Cantzler, Gabis gGmbH Speyer und der Bundestagsabgeordnete Heinz Schmitt was einen guten oder schlechten Arbeitsplatz ausmacht.
Schmitt betont, viele Menschen verbinden mit Arbeit weit mehr als Broterwerb. Es geht um Teilhabe, gesellschaftliche Anerkennung und persönliche Selbstbestimmung. Der Sozialdemokrat verbindet gute Arbeit mit ausreichendem Einkommen, einer Perspektive für die persönliche Zukunft wie auch mit dem Gefühl, als Mensch statt als Kostenfaktor wahrgenommen zu werden. Diese Auffassung bestätigt auch der „Gute-Arbeit-Index“ des DGB, den Thomas Niebrücke, Gewerkschaftssekretär der IG BCE, vorstellt. Dabei sind 6000 Arbeitnehmer befragt worden, welche Faktoren ihnen für die Beurteilung ihres Arbeitplatzes wichtig sind und wie sie ihre eigene Situation einschätzen.