SPD Annweiler am Trifels

ASF-Südpfalz wählt neuen Vorstand

Neue erste Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen im SPD Unterbezirks Südpfalz ist Judith Albrecht-Pinnow aus Landau. Sie folgt der bisherigen ersten Vorsitzenden Julia Eisold-Fritz, die nach fünfjähriger Tätigkeit den Vorsitz abgab.

Zu Stellvertreterinnen wählte die Versammlung Julia  Eisold-Fritz und Angelika Strauß. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Sabine Schley. Beisitzerinnen sind Ute Griesbach, Dorle Horst, Claudia Sieling, Nicole Taschenbrecker und Dagmar Keck-Waldhauser.

In Ihrer Vorstellungsrede forderte die neue erste Vorsitzende fordert die Verkürzung der Arbeitszeit für alle als „kurze Vollzeitarbeit“ mit einer Entlohnung, die zum Leben ausreicht: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben viele Frauen schon erreicht, allerdings auf Kosten ihrer physischen und psychischen Gesundheit und während sie auf nicht im Arbeits-zusammenhang stehende Bildung, auf Zeit für Kulturarbeit und Muse und vor allem auf Partizipation in der Politik verzichten. Die Umsetzung  der Frauen-Quote im Hinblick auf die Besetzung politischer Ämter ist demnach völlig unzureichend. Mittels einer konkret-historisch durchaus möglichen Verkürzung der Arbeitszeit für alle, werden Frauen und Männer in die Lage versetzt, erwerbstätig zu sein,  Familien- und Fürsorgearbeit zu leisten, Zeit für ihre individuelle Bildung und Kultur schaffende Tätigkeit zu nutzen und politisch mitzugestalten. Erst dies ermöglicht Geschlechter-Gerechtigkeit und -solidarität.“           

Jusos-Südpfalz wählen neuen Vorstand

Landau, 23.März 2018

Am vergangenen Mittwoch wählten die Jungsozialist_innen (Jusos) der südpfälzischen SPD, bei ihrer jährlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand.

Als SprecherInnenteam für ein weiteres Jahr wurden einstimmig Lukas Mattern und Paule Albrecht im Amt bestätigt. Den Vorstand als Beisitzer komplettieren Max Bader, Simon Bolz, Lukas Marschar, Rasmus Möring und Jonathan Willhelm.

Nach dem Ja zur Großen Koalition, haben sich die südpfälzischen Jusos zur Aufgabe gesetzt, im Erneuerungsprozess der Partei noch entschiedener eine Schlüsselposition zu besetzen. „Gerade jetzt ist es wichtig, den innerparteilichen Diskussionsprozess beizubehalten und in die richtige Richtung zu lenken“, so die beiden Vorsitzenden Paule Albrecht und Lukas Mattern. Der Kampf gegen Faschismus, Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz wird weiterhin ein Schwerpunkt der politischen Arbeit sein, wie das SprecherInnenteam schildert: „Die hohe Präsenz rechtsradikaler und gewaltbereiter Gruppierungen bei den in Kandel stattfindenden Demonstrationen ist alarmierend. Gemeinsam mit andern antifaschistischen Organisationen wollen wir auch weiterhin auf friedlichem Weg Flagge bekennen und dem menschenfeindlichen Bild der AfD und allen anderen rechten Kräfte eine klare Abfuhr erteilen“.

Inhaltlich werden sich die Südpfälzer Jusos mit den Themen Feminismus und Digitalisierung auseinandersetzen. „Noch immer verdienen Frauen ca. 21% weniger als ihre männlichen Kollegen und in der öffentlichen Diskussion herrscht nach wie vor eine Unklarheit über die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft und den Arbeitsmarkt. Hier werden wir anknüpfen, Anträge schreiben und Aufklärungsarbeit leisten.“, verkündeten die beiden Vorsitzenden Paule Albrecht und Lukas Mattern.