Allgemein
Volles Haus bei der Martinipreisverleihung in Schwegenheim. Ein aufregendes, aufrüttelndes und manchmal erschütterndes Jahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen. Journalistinnen und Journalisten trugen eine bedeutende Aufgabe, um Sachverhalte und Fakten herauszufinden, aufzuarbeiten, einzuordnen und zu kommentieren. Aus diesem Grund hat die südpfälzische SPD den diesjährigen Martinipreis an die Journalistin Anja Reschke verliehen. Als Journalistin, Moderatorin und Kommentatorin hat Anja Reschke mehrfach Einspruch gegen eine eindimensionale und Fakten vernachlässigende Denkweise erhoben. Gegen alle Widerstände und Drohungen ergriff und ergreift Frau Reschke das Wort, um insbesondere Propaganda und Populismus zu enttarnen und ihnen eine besonnene Auffassung von Demokratie und Wahrhaftigkeit entgegenzustellen. Dabei vermeidet sie jegliche persönliche Voreingenommenheit, sondern entwickelt ihre öffentliche Äußerung auf Grundlage von journalistischer Arbeit und faktenbasierter Einschätzung. Für dieses unendlich wichtige Tun erhält Anja Reschke den Martinipreis 2016. Die Laudatio auf Frau Reschke hielt der ehemalige Kultur-Staatssekretär und Journalist Walter Schumacher.
Begründung für den Martinipreis
Beim letzten Treffen des Projektes „10-unter-20“ stand das Thema Kommunalpolitik mit Schwerpunkt Jugend auf der Tagesordnung. Hierzu hatte Wolfgang Thiel, Projektleiter, die beiden Vorstandsmitglieder Julian Metz, Vorsitzender und Sabrina Kleinhenz, Stellvertreterin, des Jugendparlamentes (JuPa) Herxheim-Hayna (www.jupa-herxheim.de) eingeladen. Die beiden jungen Leute berichteten in erfrischender Weise über ihre Satzung, die Projekte und ihre Einflussmögljchkeit in der Kommunalpolitik. „Eine Erfolgsstory die beispielhaft in der ganzen Südpfalz als Vorbild dienen kann“ sagte eine Teilnehmerin des 10-unter-20-Projektes.
Das Projekt „10-unter-20“ (10 junge Leute unter 20 Jahre alt) wurde von der SPD-Südpfalz gestartet, um junge, politisch interessierte Leute an die Politik heranzuführen. Bei den Treffen wurden Themen aller politischen Ebenen, von Europa (Flüchtlingskrise), über den Bund (Energiewende), Land RLP (Bildung) bis zu den Kommunen (Jugend) diskutiert. Parallel dazu besuchten die Teilnehmer die Parlamente und nahmen an Sitzungen teil: Europaparlament in Straßburg, Bundestag in Berlin (steht noch aus) Landtag in Mainz sowie Kreistage in SÜW und GER sowie Stadtrat in LD.
In der Abschlussdiskussion der Staffel 2015/2016 gaben die Teilnehmer eine überwiegend positive Rückmeldung. Verbesserungsvorschläge werden in die nächste Staffel eingearbeitet, die dann von der Jugendorganisation der SPD (JUSOS) mit den Vorsitzenden Paule Albrecht und Lukas Mattern fortgeführt und organisiert wird.